• Blick auf das Atlas Gebirge

    Blick auf das Atlas Gebirge

  • Ruhende Schiffe in der Marina von Agadir

    Ruhende Schiffe in der Marina von Agadir

  • Bummel auf der Promenade in Agadir

    Bummel auf der Promenade in Agadir

  • Besuch des Souks

    Besuch des Souks

  • Blick auf die Stadt Agadir

    Blick auf die Stadt Agadir

  • Der feine Sandstrand an der Promenade von Agadir

    Der feine Sandstrand an der Promenade von Agadir

  • Strandimpressionen am Atlantik

    Strandimpressionen am Atlantik

  • Unsere ÖGER-Kollegin Martina

    Unsere ÖGER-Kollegin Martina

Berge, Meer und quirlige Souks 14. Apr. 2015

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Unsere ÖGER-Kollegin Martina

7 Tage Agadir, Marrakesch und Essaouira mit ÖGER TOURS

 Vier Farben sind es, die Marokko dominieren und eine Harmonie ergeben, die in Erinnerung bleibt: Blau, Grün, Rot und Weiß.

Der Himmel leuchtet in strahlendem Blau an den rund 300 Sonnentagen im Jahr, die Erde ist ebenso rot wie die Häuser in Marrakesch, Olivenhaine, Arganpflanzungen, Palmen und üppig blühende Gärten liefern das Grün, dazwischen weiß getünchte Häuser und im Winter und Frühling der Schnee auf dem Hohen Atlas.

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Blick auf das Atlas Gebirge

Am Ende ist es schwer, zu entscheiden, was am meisten an Marokko beeindruckt – seine prachtvolle Natur oder die Menschen und ihre Kultur. Wir haben auf unserer Inforeise beides kennengelernt und dazu einige schöne Hotels in Marokko unter anderem in Agadir, Marrakesch, Essaouira und Taghazout. von Martina F.

Agadir, tu me plaît

Als wir am 24.3. ankamen, hatten sich die Wolken einer mehrtägigen Regenphase (ungewöhnlich für Ende März!) verzogen und strahlender Sonnenschein und frische, milde Luft empfingen uns am Flughafen von Agadir.

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Der feine Sandstrand an der Promenade von Agadir

Der Strand lag allerdings um diese Zeit noch im Winterschlaf, überall zusammengeräumte Liegen unter den Stroh-Sonnenschirmen und niemand, der sich ins Wasser gewagt hätte.

Zusammen mit dem ziemlich frischen Wind an diesem Tag stellte sich am kilometerlangen und sehr breiten Strand ein regelrechtes Nordsee-Feeling ein.

Sankt Peter Ording in Marokko, mit einer sich 7 km am Strand entlang ziehenden gepflasterten Promenade – ein Paradies für Spaziergänger und Radfahrer! Alle paar hundert Meter trifft man hier auf Fahrradvermietungen, sogar Kindersitze können ausgeliehen werden. Auch viele Einheimische nutzen die Promenade zum Spazierengehen, Radfahren oder Joggen.

An diesem ersten windigen Tag war der Strand selbst ziemlich leer, aber als wir am Ende der Reise zurück in Agadir waren (diesmal allerdings mit Nebel, der sich im Laufe des Vormittags langsam auflöste), bot sich schon ein anderes Bild. Am Strand hielten Schulklassen ihren Sportunterricht ab, Fußballteams hatten sich Spielfelder im Sand markiert, einige Wellenreiter tummelten sich in der Brandung. Ein Urlaub in Agadir ist also für alle, die nicht nur sonnenbaden, sondern aktiv sein möchten, ideal. In allen Hotels haben wir auch gut ausgestattete Fitnesscenter vorgefunden.

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Bummel auf der Promenade in Agadir

Im Sommer wird die Promenade abends zur Flaniermeile, es gibt Restaurants und Cafés und sogar ein McDonald’s. Sehr orientalisch wirkt Agadir nicht, in der Hotelzone könnte man meinen, sich in Andalusien zu befinden und die meisten sind hier westlich gekleidet. Die eine oder andere Djellabah, ein Kaftan mit Kapuze, der außerhalb des Hauses getragen wird, oder bunte Kopftücher bei den Frauen sorgen für den landestypischen Akzent. Auch viele junge Mädchen tragen Kopftücher, aber auf eine lässige, entspannte Art, modisch kombiniert mit Jeans und Tops.

Dass Frauen in Marokko dem Gesetz nach gleichberechtigt und viele gut ausgebildet sind, merkt man an ihrer selbstbewussten Ausstrahlung. Das Klischee der „unterdrückten“ Frau im Islam bestätigt sich jedenfalls nicht.

Agadir – Hafenstadt mit zwei Gesichtern

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Ruhende Schiffe in der Marina von Agadir

Dass Agadir der zweitgrößte Exporthafen des Landes nach Casablanca und Marokkos wichtigster Fischereihafen ist, wird deutlich, wenn man den schicken Yachthafen hinter sich gelassen hat. Im Hafengebiet kann man hervorragend frischen Fisch essen, allerdings in eher einfachen Restaurants.

Für die Aussicht lohnt sich die Fahrt zur Kasbah. Von der Burg selbst ist nach dem verheerenden Erdbeben von 1960 allerdings nicht mehr viel übrig, aber man hat einen wunderschönenBlick auf den Strand und die Stadt.

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Blick auf die Stadt Agadir

Sehenswürdigkeiten gibt es hier sonst keine, Agadir teilt sich in die Hotelzone am Strand, das Geschäftsviertel und mehrere Wohnviertel. Der Tourismus hat Wohlstand gebracht, allerdings auch die Grundstückspreise in die Höhe schnellen lassen. Für ein Appartement am Yachthafen oder in einer anderen begehrten Umgebung sind Quadratmeterpreise zwischen 3.000 und 5.000 Euro die Regel. Neubau-Appartements mit Luxusausstattung werden schon mal für einen Millionenbetrag vermietet – zum Beispiel an prominente Rapper, die hier Partys feiern.

Im Gegensatz dazu steht das Sozialwohnungsprogramm der Regierung: Für 250.000 Dirham, umgerechnet etwa 25.000 Euro, können Familien mit einem Einkommen unter 3000 Dirham im Monat eine Sozialwohnung erwerben. Elendsviertel findet man in Agadir keine mehr.

Agadir lädt zum Shoppen ein

Natürlich gibt es in der Hotelzone viele Läden, in denen Textilien, Leder, Silber und Keramik verkauft werden, aber mehr Spaß macht das Einkaufen im „Großen Souk“ von Agadir.

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Besuch des Souks

Von Obst und Gemüse über Süßigkeiten und Textilien bis zu Haushaltswaren ist hier alles zu finden. Die Lebensmittel sind appetitlich arrangiert, eine Symphonie von Farben und Düften! Dennoch sollte man mit der Kamera vorsichtig sein, denn viele mögen es nicht, fotografiert zu werden, weil der Islam die Abbildung von Menschen tabuisiert. Am besten vorher um Erlaubnis bitten oder die Kamera in der Tasche lassen. Für Lebensmittel gelten feste Preise, während bei Textilien gehandelt werden kann.

Wer das Handeln gar nicht mag, kann auch im „Uniprix“ einkaufen, einem Kaufhaus mit Preisauszeichnung und einem Kassenbereich am Ausgang. Auf dem Souk und im Uniprix zahlt man in Dirham, in den Touristenshops werden auch Euro gerne genommen. Wechseln ist kein Problem, ob im Hotel oder in den Wechselstuben und Banken – der Kurs ist überall gleich. In vielen Hotels und in der Hotelzone stehen Geldautomaten zur Verfügung.

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Strandimpressionen am Atlantik

In der Nähe des Souks, in einem modernen Stadtviertel, liegt die Moschee Mohammeds V., Auch wenn der Eintritt Muslimen vorbehalten ist, lohnt sich ein Abstecher. Wie alle Moscheen in Marokko hat sie nur ein Minarett. Jeweils eine halbe Stunde vor und nach der Gebetszeit sind die mit Schnitzereien verzierten Holztüren geöffnet, Männer und Frauen haben einen separaten Eingang.

Von außen lässt sich die mit Ornamenten aus Sandstein und grünen Kachelintarsien reich gegliederte Fassade bewundern.

Für Fahrten innerhalb der Stadt nimmt man eines der kleinen orangefarbenen Taxis, für längere Fahrten gibt es die „Grand Taxis“ der Marke Mercedes, in die bis zu 6 Personen plus Fahrer hineingezwängt werden können, – oder besser noch, man bucht eine Stadtrundfahrt oder einen Ausflug.

Für uns soll es am dritten Tag weitergehen nach Marrakesch.

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