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    Die Ruinen von Xanthos an der Lykischen Kueste

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    Pool im Club Tuana an der Lykischen Kueste

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    Tauchen an der Lykischen Kueste

  • Tauchen an der Lykischen Kueste 2

    Tauchen an der Lykischen Kueste 2

Erlebnisreise Lykische Küste 3. Nov. 2016

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Unser Familienbild an der Lykischen Kueste

Wir wollten schon seit längerem wieder Familienurlaub an der Lykischen Küste in der Türkei machen und nach einigem überlegen entschieden wir uns dazu zehn Tage im Herbst im Club Tuana in der Nähe von Fethiye zu verbringen. von Carlotta

Unsere Ankunft an der Lykischen Küste

Bei Nieselregen und kalten Temperaturen flogen wir mit Turkish Airlines am Samstag den 15.10.16 in Hamburg los und landeten nach einem dreistündigen Aufenthalt in Istanbul pünktlich zum Sonnenuntergang im herrlich warmen Dalaman, wo schon der Bus wartete um uns ins Hotel zu bringen.

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Der Pool des Club Tuanas

Nachdem wir unser Gepäck auf das Zimmer im ersten Stock brachten, verschafften wir uns einen ersten Einblick über das Gelände. Große Bauten, mit offenen, freien Fluren, von denen man hinunter in die Grünanlage schauen konnte, waren nur einige Eindrücke, die wir aufnahmen. Unser Zimmer bestand aus zwei Räumen. Jeweils eins mit zwei Einzelbetten und eins mit einem Doppelbett sowie einem Sofa, von dem ein kleiner Balkon abging. Dazu ein großes Bad mit Badewanne und Spiegel in jedem Zimmer. Für drei Leute also ausreichend Platz um acht Tage entspannt zu verbringen.

Gespannter als auf die Zimmer, war ich jedoch auf das Essen. Ich hatte mich schon darauf eingestellt als Veganerin hier sehr eingeschränkt zu sein, aber das riesige Buffett

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Sonnenuntergang im Club Tuana

überraschte mich dann doch. Neben den Salaten gab es eine angenehme Auswahl an Gemüsegerichten, Pasta und zum Nachtisch ausreichend frisches Obst.

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Carlotta in den Bergen von Ölüdeniz

Vom Strand und der Seebrücke aus hatte man zudem einen tollen Auslick auf den Sonnenuntergang über der Lykischen Küste, der jeden Abend erneut wunderschön war.

 

Die Lykische Küste

Wir hatten uns ein Auto gemietet um selbstständig die Lykische Küste hinunter zu fahren und genau das taten wir auch am Anfang unseres Urlaubs. Auf kleinen, schmal gepflasterten Bergstraßen fuhren wir den Babada? hinauf und hatten einen herrlichen Ausblick auf Fethiye und die Lykische Küste. Mir wurde schon ein bisschen flau im Magen, wie wir dort oben an der Kante standen und den Paraglidern beim Starten zusahen. Das blaue Meer am steinigen Strand von Ölüdeniz, die Nadelbaumwäldchen auf der Strecke zum Butterfly Valley und die lykischen Gräber in unerreichbaren Höhen in den Stein gehauen. Idyllisch sind ebenfalls die abgeschiedenen kleinen Häuschen auf der Strecke, die uns direkt an der Lykischen Küste entlang führte.

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Tauchen an der Lykischen Kueste

Scuba diving

Da wir alle drei noch nie Tauchen waren, nahmen wir an einem „basic scuba diving“-Kurs teil. Zwei Tauchgänge, die jeweils eine halbe Stunde lang waren und bis in 12 Meter Tiefe gingen.

Morgens um 9 ging es mit dem Boot des Familienunternehmens „Mermaiddiving“ aus dem Hafen von Fethiye los und wir fuhren mit ein paar anderen „Tauchnewbies“, einigen erfahrenen Tauchern und der Crew aus Tauchlehrern ungefähr eine Stunde die Lykische Küste entlang, bis wir in einer kleinen Bucht den Anker warfen und uns in die engen Neoprenanzüge zwängen durften. Mohamed, unser persönlicher Tauchguide erklärte uns alles, half uns die Westen mit den Sauerstoffflaschen anzulegen und dann konnte es auch schon losgehen. Vorsichtig die Luft aus der Weste lassen und Abtauchen. Erster Halt: Fische füttern. Wir bekamen Weißbrotfetzen in die Hand und wurden sofort von einem Schwarm kleinerer und größerer Fische umzingelt. Weiter ging es über ein kleines Riff, in dem immer wieder Seeigel zu sehen waren, hinunter in die Tiefe, wo ich vor allem die Luftblasen bewunderte, die beim Ausatmen aus meinem Mund sprudelten und sich in meinen Haaren verfingen, deren Blau kaum mehr von dem unglaublich klaren Mittelmeertürkis zu unterscheiden war.

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Unterwasser

Unterwasser schien die Zeit still zu stehen und es fühlte sich an, als seien bloß fünf Minuten vergangen bis wir wieder zur Oberfläche mussten. Dort gab es für jeden ein Sandwich und nach der Mittagspause starteten wir zu unserem zweiten Tauchgang.

 

Saklikent Schlucht

Mit Badesachen und Neoprenschuhen bewaffnet, machten wir uns, nach dem wir ein paar Tage den schönen Hotelstrand und die Aussicht auf die Lykische Küste genossen hatten, auf zum Wandern.

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Die Saklikent Schlucht

Zuerst führte einer Art Steg über den Fluss, der durch die Saklikent Schlucht fließt, dann landeten wir auf einer Insel umgeben von kleinen Bächen, die sich zu einem reißenden Fluss zusammenschlossen, den es zu durchqueren galt, um weiter zu kommen. Ich packte meine Kamera sicher ein und nacheinander hangelten wir uns an einem Seil durch das eiskalte, hüfttiefe Wasser. Auf dem andern Ufer kam uns ein flaches Bächlein entgegen geflossen. Massiv und erhaben türmten sich nun zu beiden Seiten des Rinnsales, in dem wir standen, die hohen Felswände auf, an denen vorbei wir staunend immer weiter und weiter in die Schlucht hinein gingen, bis wir nicht mehr voran kamen, da der kleine Bach immer tiefer wurde, was aber gar nicht so schlecht war, da mein Bruder, der in der Zwischenzeit versehentlich in den Matsch gefallen war, baden gehen konnte.

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Die Ruinen von Xanthos an der Lykischen Kueste

 

Die Ruinen von Xanthos

Direkt nach unserer „Wasserwanderung“ fuhren wir noch ein Stück weiter, um uns im Sonnenuntergang das UNESCO Weltkulturerbe Xanthos an der Lykischen Küste anzusehen. Viel mehr waren es die Überreste der römischen, lykischen und byzantinischen Bauten, die sich in dem ehemaligen Handelszentrum der Antike aneinander reihen. Von dem Hügel aus schaut der Betrachter auf ein Tal aus Gewächshäusern und kann sich wunderbar vorstellen, wir hier vor Ewigkeiten das Meer gegen die Felsen schwappte und die Lykische Küste ein ganzes Stück versetzt verlief. Und obwohl wir alle drei lieber belebte anstatt verlassene Städte besuchen, war es doch außergewöhnlich, auf dieses imposante römische Amphitheater zu blicken, sich vorzustellen, wie Michael Endes Momo hier gelebt haben könnte und die Säulen daneben zu bewundern, die vor Jahrhunderten einmal als Grabmäler dienten.

 

Schildkrötenstrand Dalyan

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Spaziergang am Schildkrötenstrand

Nachdem neben uns im Hafen von Fethiye eine Karettschildkröte schwamm, die sich in einer Angelschnur verfangen hatte, beschlossen wir uns die Schildkröten Hilfs- und Aufzuchtstation am Strand  bei Dalyan anzusehen. Bevor wir einen Spaziergang am Strand machten, auf dem im Frühjahr bis Sommer die Karettschildkröten ihre Eier legen, schaute wir also bei den verletzten Schildkröten vorbei, die im Hilfszentrum in großen grünen Becken darauf warteten endlich wieder gesund zu werden. Die meist freiwilligen Studenten, die hier arbeiten, beobachten Nachts die Schildkröten und stellen Drahtgestelle auf, um die frischen Gelege vor Füchsen und anderen Tieren zu beschützen.

Auf unserem Weg zum Strand hielten wir dann noch bei dem Haus von Captain June, die hier ein kleines Museum errichtet hatte, um über ihre Arbeit zu berichten. Seit Mitte der 80zige Jahre, als der Strand von Iztuzu von einem Hotelkomplex zugebaut werden sollte, landete Sie mit ihrem Boot an den bekannten Strand und widmete ihr Leben der Schildkrötenrettung. Insgesamt ein sehr interessanter Ausflug, der mir viel über die Natur der Lykischen Küste beibrachte.

Alles in allem war unser Urlaub in Fethiye eine gelungene Reise, die nicht nur lehrreich sondern auch sehr erholsam war.

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2 Kommentare zu Erlebnisreise Lykische Küste

  1. Mika sagt:

    Sehr geehrte Redakteurin dieses Artikels,
    ein sehr gelungener Artikel und ich würde es begrüßen, mehr von Ihnen zu lesen.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Anneli sagt:

    Liebe Carlotta,
    ein wirklich rundum inspirierender Artikel! Ich hab mir gleich die genaue Lage der Lykischen Küste angeschaut und kann mir gut vorstellen auch dort einen Erlebnisurlaub zu verbringen.
    Herzliche Grüße

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